Ausflüge

Ausflug des FVV zur Fondation Barry

Bereits um 6:30 hiess es an diesem Samstag aufstehen und ab auf den Bus. Eigentlich viel zu früh für einen Samstag, die Vorfreude auf den Ausflug machte das frühe Aufstehen jedoch gänzlich wett.

Wir, das heisst Blanca und ich, Caroline, wollten die lange Fahrt unbedingt nutzen, um für das anstehende Testat zu lernen; es kam uns also wie gelegen, dass die Zugfahrt gut 3h pro Weg in Anspruch nahm. Im ersten Zug wurde unser Vorhaben leider massgeblich erschwert, da wir ausgerechnet den Zug erwischten, der je zur Hälfte von Familien mit Kleinkindern und ausnüchternden Rekruten gefüllt war; Sitzplätze zu finden war ein Abenteuer, sich über Anatomie zu unterhalten schier unmöglich. Im nächsten Zug war das Platzangebot dann jedoch um ein vielfaches Grösser und so konnten wir uns brav den Muskeln und Knochen zuwenden.

Als wir in Martigny ankamen, wartete eine riesige, schwanzwedelnde Überraschung. Genaugenommen waren es sogar gleich zwei: zwei wunderschöne Bernhardiner erwarteten uns nämlich, um uns in ihrer ruhigen und lieben Art zu ihrem zu Hause zu führen. Sie waren selbstverständlich nicht alleine, Urs Lüscher, der Tierarzt der Fondation Barry gehörte ebenfalls zum Empfangskomitee. Wir spazierten also zum Zwinger der Fondation und durften uns dort erst einmal genau umsehen und die vielen Hunde begrüssen.

Danach gab es einen spannenden Vortrag von Urs, der uns über diverse Themen rund um Hundezucht, Hundetherapien und selbstverständlich den Bernhardiner und seine Geschichte informierten.

Vollgepackt mit neuem Wissen, begaben wir uns schliesslich auf den Weg zum Museum der Fondation Barry. Dieses befindet sich am anderen Ende von Martigny, was einen weiteren Spaziergang durchs schöne Herbstwetter mit sich zog.

Das Museum war, wohl auch weil gerade Schulferien waren, sehr voll. Wir beschlossen erst mal etwas zu essen. Frisch gestärkt durften wir dann zu dem Teil des Ausfluges übergehen, auf den wir uns fast am meisten gefreut hatten: Die Hunde im Museum besuchen, streicheln, herausnehmen, anschauen und sogar eine kleine diagnostische Aufgabe mitlösen: einer der Hunde hatte eine Veränderung am Oberschenkel und Urs bestimmte mit uns, wie vorzugehen sei.

Nach einem Abschiedsgruppenfoto hiess es dann leider auch schon Abschied nehmen und mit der Zugfahrt nach Hause endete ein wunderbarer Ausflug.


Vielen Dank an Lina und den FVV für den gelungenen Anlass!

Ausflug Zirkus Knie

Auch dieses Jahr durften wir wieder im Zirkus Knie zu Gast sein. Zusammen mit den Alumnis und dem Verein Stiftung Forschung für das Pferd hat uns der Zirkus Knie am Samstag, 17. Mai 2014 herzlichst mit „Gipfeli und Kaffi“ empfangen. Nachdem alle auch durch die Präsidenten der drei Vereine begrüsst wurden, begaben wir uns in das Vorstellungszelt und liessen uns auf Fredy Knies Ausbildungsprogramm ein. Schritt für Schritt führte er uns Pferde verschiedener Ausbildungslevels vor. Das Prinzip der Ausbildung im Zirkus Knie beruht auf Vertrauen, Geduld aber sicherlich auch auf Konsequenz. Trainiert wird jeden Tag. Die Trainingseinheiten werden dem unterschiedlichen Können der Pferde angepasst. So ist man bei einem frisch dazugestossenen Pferd mit einem kurzen Steigen vielleicht schon zufrieden, wenn bei einem schon fertig ausgebildeten Pferd mehr verlangt wird, wie zum Beispiel das Rückwärtsgehen auf den Hinterbeinen. Circa zwei Stunden lang brachte Herr Knie uns seine Art Pferde auszubilden näher. Während dessen konnte das Publikum Fragen stellen. Die Fragen waren anfänglich ganz vorsichtig gestellt, wie zum Beispiel: „Wie viele Pferde haben Sie im Zirkus Knie?“- „circa 45 alle zusammen, auf Tournee sind aber nur 16 mit dabei. Die anderen sind entweder schon pensioniert, verletzt oder noch zu jung“. Im laufe der Vorstellung wurden die Fragen dann aber auch kritischer und hinterfragend: „Wieso können die Pferde nicht zusammen auf die Weide?“, „Wie gross ist die Belastung auf die Sehnen der Pferde, wenn sie hauptsächlich in der kleinen Manege gearbeitet werden? Haben sie viele Verletzungen?“...

Nachdem alle Fragen beantwortet waren und wir uns ein Bild von der Pferdeausbildung im Zirkus Knie gemacht haben, ging es weiter zum Apéro riche, welcher für die Mitglieder das FVV von den Alumnis gesponsert wurde. Bei einem Häppchen zu Essen und etwas zu Trinken konnten gute Gespräche zwischen Mitgliedern aller drei Vereine stattfinden. Auch Fredy Knie war vor Ort und verkaufte und signierte sein neues Buch „Mein Leben- meine Pferde“. Nach und nach verabschiedete sich einer nach dem anderen und wieder ging ein unvergesslicher Ausflug zu Ende.

 

 

Ausflug in die Blindenführhundeschule

Dieses Mal führte uns unser Ausflug in die Blindenführhundeschule nach Allschwil. Nach anfänglichen Suchübungen haben doch noch alle das Ziel gefunden. 

Zu Beginn durften wir einen spannenden Film über die Aufzucht und die Ausbildung der Hunde sehen. Die offizielle Ausbildung beginnt im Alter von ca. 1.5 Jahren. Vorher aber werden den jungen Hunden schon viele kleine Dinge beigebracht. Beispielsweise lernen sie auf spielerische Art und Weise die Höhendimension wahr zu nehmen. Bis zu Beginn der Ausbildung werden die Welpen in Pflegefamilien untergebracht, wo sie mit viel Geduld und Führsorge aufgezogen werden, bis sie alt genug sind ihre anspruchsvolle Ausbildung zu beginnen. Nicht jeder Hund schliesst die Ausbildung  zum Blindenführhund erfolgreich ab. Hunde, die sich als ungeeignet erweisen werden streng selektioniert. Zum Schluss wird der fertig ausgebildete Hund mit dem für ihn vorgesehenen Menschen bekannt gemacht. Gemeinsam werden sie auf ihre Zusammenarbeit vorbereitet.

Während unseres Aufenthalts wurde uns ein spektakulärer Hindernislauf geboten. Die Fähigkeiten der Hunde sind zweifellos sehr beeindruckend. Auf einer Führung durch das Gelände kamen wir auch an der Babystube vorbei. Diese zauberhaften Geschöpfe haben uns natürlich direkt in ihnen Bann gezogen.

Es war mal wieder ein toller Tag mit vielen Eindrücken.

Webmasterin: Lina A. Wolfer
Webmasterin: Lina A. Wolfer